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TSV Quakenbrück

Nikolausturnen 2019

Holzschuhtanz und Cancan

Sportler begeistern beim Nikolausturnen des QTSV

Spiel und Tanz hat der TSV Quakenbrück (QTSV) bei seinem Nikolausturnen präsentiert. Gemeinsam zogen die kleinen und großen Turner in die Artland Arena ein. Mit dabei: der Nikolaus auf seinem Schlitten, gezogen von jungen Ballett-Mädchen. Gemeinsam mit Norbert Lukannek führte er durch das abwechslungsreiche Programm. Es begann mit der Mutter-Vater-Kind-Gruppe, die quirlig und munter durch die Halle tobte, ehe die Vorschulkinder von fünf bis sechs Jahren Piratenlieder sangen und die Halle in ein Piratenschiff verwandelten. Die kleinen Ballett-Mädchen von sechs bis sieben Jahren interpretierten ihre Version von „Les Patineur“. Die Mädchen ab 14 Jahren schwebten beim „Tanz der kleinen Schwäne“ in weißem Tüll hauchzart übers Parkett, ehe die Kinder des ersten und zweiten Schuljahrs die Halle mit vielen Pippi Langstrumpfs füllten. Das Pferd „Kleiner Onkel“ und der Affe „Herr Nielsson“ waren auch mit auf der Bühne.

Die Jazz-Tanz-Gruppe mit „DJ turn it up“ brachte dann richtig Schwung in die Halle, und die Kinder des dritten bis fünften Schuljahrs ließen Nostalgie aufleben, als es hieß „Zurück in die Kindheit“. Die Nachwuchs-Leistungsriege der Fünf- bis Elf-jährigen interpretierte bei Eisnebel und „eiskalter“ Beleuchtung ihre Version der „Eiskönigin“. Die Jugendlichen der Schuljahre sechs bis neun boten unter dem Motto „The greatest Showman“ artistische Leistungen. Das Ballett der Jugendlichen ab zwölf Jahre legte in glitzernden Kleidchen und mit einer Feder im Stirnband einen temperamentvollen Charleston aufs Parkett. Die Sieben-bis Elfiährigen boten mit ihren Holzschuhtanz in ihren Kostümen und den klackernden Holzschuhen eine reife Leistung. Doch als die jungen Damen ab 14 Jahre einen Cancan tanzten, sodass die Röcke und Beine nur so flogen, da hielt es die Besucher kaum noch auf ihren Sitzen. Zum Abschluss des Nikolausturnens gab es dann noch einen Höhepunkt. Die Leistungsriege zauberte spektakuläre turnerische Leistungen aufs Parkett. Ob Flicflac, Salto rückwärts oder tolle Hebefiguren, die Turner zogen alle Register ihres Könnens. Die Besucher waren begeistert und sparten nicht mit Applaus. Mit dem Flash-Mob aller beteiligten Sportler klang dieser Nachmittag aus - aber nicht, bevor sich al-le beim Nikolaus noch einen Schokoladen-Nikolaus abgeholt hatten. Neues gibt es auch beim QTSV: Tanja Krogmann stellte die neue Zumba- und Jazzdance-Gruppe vor, die donnerstags _von 18 bis 19 Uhr im Spiegelraum des AGQ trainiert. Sonja Wloka betreut ab 7. Januar dienstags von 19 bis 20 Uhr die Tanzgruppe für Kinder von acht bis zwölf Jahren mit Hip-Hop, Jazz und Modern Dancing.

U-18-Basketballerinnen und Christina Tapken Mannschaft bzw. Sportlerin des Jahres

Untermalt wurde die Veranstaltung durch die Ehrung der Mannschafrt und der Sportlerin Jahres.

Mannschaft des Jahres:

Seit Gründung der Mannschaft gibt es viele Erfolge für die U18-Juniorinnen: U18w-Bezirksliga-Meister der Saison 2018/19 mit Trainer Werner Zimmermann. Meisterschaft und Platz 1 durch finalen 81:40-Sieg über TuS Bad Essen mit 16:4 Punkten und 724:403 Körben. Während der Saison: Sieg und Niederlage gegen Verfolger TV Vörden (16:4), aber QTSV-Juniorinnen gewannen direkten Vergleich. Jetzt ist das U18-Juniorinnenteam mit Trainerin Lisa Siemund schon wieder ungeschlagen Tabellenführer (10:0 Punkte und 483:157 Körbe); direkter Verfolger: natürlich TV Vörden (10:2) Wir haben eine sehr junge Mannschaft, nur eine ist „U18er“, viele „U16er“, jüngstes Talent ist  Mariella Brecke (Jahrgang 2007). Trainingsfleiß, Einsatzfreude auf dem Feld, Kondition und Teamgefühl zeichnen alle aus. Auch ganz wichtig für den Verein: Sie haben gelernt, für den Verein einzutreten, stehen zuverlässig als Kampfgericht  (Anschreiberin, Zeitnehmerin, Bedienen der 24-Sekunden-Uhr) zur Verfügung oder springen kurzfristig ein, wenn „Not am Mann“ ist. U18 w ist zudem „Mannschaft der Zukunft“ (mehrere spielen bereits im Oberligakader bei Trainer S. Campo Flores).

Sportlerin des Jahres

Christina  erzielte in diesem Jahr trotz starker beruflicher Belastung als Ärztin in ihren Hauptdisziplinen Freistil und Schmetterling,durch ein konsequentes und zielgerichtetes Training, nochmals große Leistungsverbesserungen. Den Lohn für diesen Einsatz erhielt sie beim Saisonhöhepunkt - den 18. Weltmeisterschaften der Masters im südkoreanischen Gwanju. Hier gewann sie sowohl über 800m als auch über 400m Freistil die Bronzemedaille und holte die ersten weiblichen WM-Medaillen für den QTSV überhaupt. Hinzu kommen zwei vierte Plätze. Womit sie zur erfolgreichsten QTSVTeilnehmerin dieser WM avancierte. Auf nationaler Ebene war sie als Startschwimmerin Garant für Sieg in gemischten 4*50m Freistilstaffel bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Freiburg. Darüber hinaus gewann sie Bronze über 1.500m Freistil und 200m Freistil (Langbahn) sowie 100m Schmetterling (Kurz- und Langbahn).

Zweitabdruck aus "Bersenbrücker Kreisblatt" vom 19. Dezember 2019 mit freundlicher Genehmigung des Bersenbrücker Kreisblatts.